Aktuelles
August
2010:
Es hat uns die traurige Nachricht erreicht, daß Wolfgang Heilmann, der sich mit der von ihm ins Lebens gerufenen Organisation WPE in Kamerun für den Artenschutz eingesetzt hat, mit Malaria infiziert und an dieser gestorben ist.
Wir hoffen, dass sein selbstloser Einsatz für die Natur und die Tiere Kameruns und seine Projekte lange weiter bestehen.
Juni
2010:
Das Elektrozaun-Projekt im Thuma Waldreservat wird gefördert von der Deutschen Umwelthilfe e.V. und Rapunzel Naturkost AG aus Mitteln der Hand in Hand-Fonds.
Wir bedanken uns ganz herzlich für die Unterstützung!
Auch mit dem Spendenportal und der alternativen Suchmaschine www.heelp.de können Sie nun die Projekte von WAGI überstützen.
Mai 2010: Suchmaschine benefind unterstützt WAGI
Mit jeder einzelnen Suchanfrage
unterstützen Sie eine Hilfsorganisation Ihrer
Wahl!“ – so das Motto der Internet-Suchmaschine
benefind.de. Das Sozialunternehmen benefind
spendet den gesamten Erlös der gleichnamigen
Suchmaschine an viele verschiedene
Hilfsorganisationen und seit kurzem auch an
Wildlife Action Group International e.V.. Dank
der Unterstützung durch Bing.de, der
Suchmaschine von Microsoft, werden dem Nutzer
gleichzeitig Suchergebnisse auf gewohnt hohem
Niveau präsentiert.
Mit benefind kann jeder Internetnutzer
einen kleinen aber wichtigen Beitrag zur
Unterstützung unserer Arbeit leisten - ganz
einfach beim Suchen im Internet. Hierfür muss
der Nutzer auf benefind.de lediglich die
Wildlife Action Group International e.V.
auswählen. Danach kann benefind wie jede andere
Suchmaschine verwendet werden. Der gesamte Erlös
der Suchmaschine wird an die ausgewählten
Hilfsorganisationen gespendet. Die Verteilung
der Spenden bestimmen die Nutzer. Je mehr
Menschen die Wildlife Action Group International
e.V. auswählen, desto höher ist der anteilige
Spendenbetrag.
Hinter der Suchmaschine steckt das Sozialunternehmen benefind. Sozialunternehmen verknüpfen wirtschaftliche Prinzipien mit karitativen Zwecken. Wie jedes andere Unternehmen muss benefind seine Kosten für Verwaltung, Werbung und Technik aus eigener Kraft decken. Einnahmen erwirtschaftet benefind wie alle Suchmaschine über Werbeeinblendungen. Der Gewinn wird vollständig an die teilnehmenden Hilfsorganisationen verteilt und in das Unternehmenswachstum investiert. Die Hilfsorganisationen selbst tragen selbstverständlich keine Kosten, d.h. WAGI kommen die Spenden aus dem Gewinn von benefind in vollem Umfang zugute.
Die Suchmaschine lebt allerdings davon, dass sie auch weiterempfohlen wird und je mehr Nutzer unsere Organisation auswählen, desto mehr Spendengelder können wir erhalten. Auf diese Weise spendet benefind für jede einzelne Suchanfragen zugunsten ihrer Organisation insgesamt etwa 0,7 Cent (Stand: Februar 2010).
April
2010:
Das Team des Chipembele Wildlife Education Centre im Luangwa-Tal in Sambia engagiert sich seit 2001 für den Naturschutz, macht Kinder aus den umliegenden Schulen mit ihrer Umwelt vertraut und sensibilisiert sie für nachhaltigen Natur- und Ressourcenschutz.
Für 2010 wird noch dringend finanzielle Unterstützung für die Anschaffung von Lernmaterialien (Sachbücher, Papier, Hefte, Stifte usw.) und einen neuen Computer benötigt. Weitere Infos gibt es hier.
26. März 2010: Die Konferenz der Artenschutz-Konvention Cites hat in Doha die Anträge von Tansania und Sambia für die Erlaubnis zum Handel mit Elfenbein abgelehnt. Der Antrag Tansanias auf Herabstufung und Elfenbeinhandel wurde j mit 59 Ja- zu 50-Nein-Stimmen abgelehnt. Sambia zog seinen Antrag auf Elfenbeinverkauf zurück und ließ nur über die Herabstufung seiner Elefanten abstimmen. Dieser Antrag scheiterte mit 55 Ja- zu 36 Nein-Stimmen bei 40 Enthaltungen an der erforderlichen Zweidrittelmehrheit.
Wir danken allen Unterstützern und Unterzeichners von Petitionen gegen den Elfenbeinhandel herzlich.
Februar 2010: Systematisch wird das seit 20 Jahren
weltweit geltende Verbot für Elfenbeinhandel
gelockert. 1997 erlaubte die
Artenschutzkonferenz den Ländern Simbabwe,
Botswana, Namibia und später auch Südafrika,
ihre Elefantenbestände unter Anhang II des
Abkommens einzustufen. Damit gelten
Elefanten nicht mehr als direkt vom
Aussterben bedroht und der Handel mit ihren
Produkten wird unter bestimmen Auflagen
erlaubt. So bekamen die vier Länder im Jahr
2008 die Erlaubnis, ihre großen
Elfenbein-Lagerbestände zu verkaufen. 101
Tonnen wurden von Händler aus China und
Japan für 12 Millionen Euro gekauft.
Eine Koalition aus den Staaten Kenia,
Ghana, Togo, Mali, Liberia, Sierra Leone und dem
Kongo dagegen fordert ein lückenloses
Handelsverbot für die kommenden zwanzig Jahre.
Es wäre ein fatales Signal an Wilderer,
denn auch im Thuma Waldreservat wurden im
letzten halben Jahr drei Elefanten durch
Wilderer getötet – der letzte wurde am 18. Januar
gefunden.
Auch der illegale Handel mit Elfenbein
boomt, wie DNA-Analysen vom beschlagnahmten
Elfenbein zeigten. 11,6 Tonnen des illegalen
Elfenbeins, das in den vergangenen zwei Jahren
in verschiedenen Ländern beschlagnahmt wurde,
stammt demnach aus Tansania. Derzeit fallen
jährlich weit über 30.000 Elefanten der
Elfenbeinwilderei zum Opfer. Aus Sierra Leone
kam letzte Woche die Nachricht, dass jetzt auch
der letzte Elefant im Lande gewildert wurde.
Nutzen Sie aktuelle Petitionen und Protestlisten wie z. B: http://www.thepetitionsite.com/1/no-more-trade-in-elephant-ivory, um Freunde, Nachbarn, Familienangehörige und Kollegen für den Elefantenschutz zu mobilisieren.
Unterstützen Sie unsere Arbeit und werden Sie
aktives oder Fördermitglied der
WILDLIFE ACTION GROUP INTERNATIONAL

